Abfindung

Eine Abfindung kann vom Arbeitgeber als freiwillige Leistung gezahlt werden, um eine einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu erreichen. Die Höhe der Abfindung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Länge der Betriebszugehörigkeit und dem Grund der Beendigung.

Eine Abfindung ist eine einmalige außerordentliche Zahlung, die ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses als Entschädigung für den Verlust des Arbeitsplatzes und der damit verbundenen Verdienstmöglichkeiten erhält.

Auch Erwerbstätige, die zwar nicht als Arbeitnehmer, aber als sozialversicherungspflichtige Beschäftigte anzusehen sind, können eine solche Abfindung erhalten. Das ist z.B. bei Fremdgeschäftsführern einer GmbH oft der Fall.

FAQs

Wann muss ich meine Abfindung zurückzahlen?

Wenn der Arbeitgeber im letzten Moment rechtlichen Rat einholt und davon abgehalten wird, den Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen, könnte es (sehr selten) vorkommen, dass die Abfindung bereits auf dem Konto des Arbeitnehmers eingegangen ist. Versehentlich ausgezahlte Abfindungen müssen vom Arbeitnehmer zurückgezahlt werden.

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Brauche ich einen Aufhebungsvertrag für die Abfindung?

Generell lässt sich wohl festhalten: Aufhebungsvertrag auch ohne Abfindung, aber keine Abfindung ohne Aufhebungsvertrag. Denn: im Aufhebungsvertrag werden beide Parteien die genaue Summe der Abfindung festhalten und vor allem wird der Arbeitgeber sicherstellen, dass der Arbeitnehmer sich gleichermaßen zum Verzicht der Kündigungsschutzklage verpflichtet. Ein Aufhebungsvertrag gilt somit der beidseitigen Absicherung.

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Wie lange kann der Anspruch auf Arbeitslosengeld ruhen?

Die Sperrzeit im deutschen Sozialrecht beschreibt den Zeitraum, in dem Arbeitnehmer keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I haben. Sie wird wegen versicherungswidrigen Verhaltens verhängt und kann zwischen einer Woche und zwölf Wochen liegen, also bis zu drei Monate. Bei einer Ruhezeit verzögert sich nur die Auszahlung, während sich bei einer Sperrzeit der Auszahlungszeitraum verkürzt.

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Wie hoch kann eine Abfindung maximal sein?

Bei Kündigungen aus dringenden betrieblichen Gründen kann die Abfindungshöhe bis zu zwölf Bruttomonatsgehälter betragen. Arbeitnehmer, die älter als 55 Jahre sind und mindestens 20 Jahre im Betrieb beschäftigt waren, können eine Abfindung in Höhe von bis zu 18 Monatsverdiensten (brutto) erhalten.

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Ist eine Abfindung nach Aufhebungsvertrag oder Kündigung dann überhaupt sinnvoll?

Ob sich eine Abfindung trotz Ruhezeit lohnt, hängt vom Einzelfall ab. Mit hohem Alter und langer Betriebszugehörigkeit wird die Ruhezeit kürzer. Eine hohe Abfindung kann dann lohnender sein als eine ordentliche Kündigung und sofortiger Arbeitslosengeldbezug. Unsere Arbeitsrechtsexperten von Chevalier helfen Ihnen gerne bei allen Anliegen zur Abfindung. Prüfen Sie Ihre Ansprüche jetzt in unserem Online-Schnellcheck oder nutzen Sie unser Formular zur kostenfreien Ersteinschätzung.

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Kann ich Widerspruch gegen die Sperrzeit einlegen?

Kann eine hohe Abfindung ohne Sperrfrist erreicht werden? Falls Ihnen eine Sperrzeit verhängt wird, legen Sie innerhalb eines Monats Widerspruch bei der Agentur für Arbeit ein. Sie sind unsicher bezüglich Ihrer Abfindung? Prüfen Sie Ihre Ansprüche jetzt in unserem Online-Schnellcheck oder nutzen Sie unser Formular zur kostenfreien Ersteinschätzung.

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